Midrasch 978-3-8252-4675-4 - Mohr Siebeck
Judaistik

Gerhard Langer

Midrasch

2016. XI, 368 Seiten.

utb Jüdische Studien 4675

27,99 €
Broschur
ISBN 978-3-8252-4675-4
lieferbar
Unter Midrasch versteht man die Erforschung der Schrift durch die jüdischen Gelehrten und ihr Ergebnis, die gleichnamige Literaturgattung. Midrasch ist aber auch Verkündigung, Lehre und Vermittlung, aus religiöser Sicht nichts weniger als die Suche nach Gott mittels der Schrift. Gerhard Langer zeigt, wie Midrasch funktioniert und sich über die Jahrhunderte verändert hat, was die wichtigsten Themen sind und welches die bedeutendsten Midraschwerke.
Unter Midrasch versteht man die Erforschung der Bibel durch die jüdischen Gelehrten und ihr Ergebnis, die gleichnamige Literaturgattung. Midrasch ist aber auch Verkündigung, Lehre und Vermittlung. Gerhard Langer untersucht das Phänomen des Midrasch von seinen Anfängen in der innerbiblischen Auslegung bis zur Gegenwart. Dabei zeigt er, mit welchen Mitteln und Methoden die jüdischen Gelehrten die Schrift zugänglich machten, sie lebendig hielten. Der Autor stellt die bedeutenden Midraschwerke vor und präsentiert wichtige Themen anhand vieler Beispiele.
Mit Blick auf die jüdische Religion geht es bei Midrasch um nichts weniger als in der Bibel das über die Zeit gültige Wort Gottes zu erkennen, seine stets neu zu deutende Botschaft zu vermitteln und dabei ihm selbst nahe zu kommen.
Personen

Gerhard Langer Geboren 1960; Studium der Kath. Theologie, Judaistik und Altsemitischen Philologie in Salzburg und Wien; viele Jahre an der Universität Salzburg als Alttestamentler und Judaist, 2004–10 Leiter des interdisziplinären Zentrums für Jüdische Kulturgeschichte; Gastprofessuren in Luzern und Freiburg i. Br.; seit 2010 Professor am Institut für Judaistik in Wien.

Rezensionen

Folgende Rezensionen sind bekannt:

In: Theologische Rundschau — 82 (2017), S. 30–36 (Matthias Morgenstern)
In: Jahrbuch f.Liturgik u.Hymnologie — 2017, S. 121 (Helmut Schwier)
In: Journal for the Study of the OT — 41.5 (2017) (Anselm C. Hagedorn)
In: Orientalistische Literaturzeitung — 112 (2017), S. 363–365 (Andreas Lehnardt)
In: Ekz-Informationsdienst — ID bzw. IN 2017/01 (Larissa Dämmig)