Max Weber-Gesamtausgabe 978-3-16-146308-2 - Mohr Siebeck
Sozial-/Kulturwissenschaften

Max Weber

Max Weber-Gesamtausgabe

Band II/6: Briefe 1909–1910
Hrsg. v. M. Rainer Lepsius u. Wolfgang J. Mommsen, unter Mitarb. v. Birgit Rudhard u. Manfred Schön

1994. XXIV, 854 Seiten.
334,00 €
Leinen
ISBN 978-3-16-146308-2
lieferbar
Die Korrespondenz Max Webers 1909–1910 vertieft und verdeutlicht das Bild seiner Persönlichen und seiner wissenschaftlichen Entwicklung und seiner öffentlichen wissenschaftlichen Tätigkeit. Damit gewährt der Band zugleich tiefe Einblicke in die Entwicklung der Sozial- und Kulturwissenschaften Deutschlands. Im Mittelpunkt der umfangreichen Korrespondenzen stehen zwei zentrale Gegenstandsbereiche: Die Gründung der Deutschen Gesellschaft für Soziologie und die konzeptionelle und organisatorische Vorbereitung des Grundrisses der Sozialökonomik.
Aber auch weniger beachtete Züge werden deutlich: Briefe an seine Schwester Lili Schäfer, an Friedrich Gundolf, Karl Vossler und an viele andere stellen Max Weber mit Äußerungen über Dante und Shakespeare, über Borchardt, George und Rilke als einen hervorragenden und scharf urteilenden Kenner der Weltliteratur und der literarischen Moderne vor.
Die Korrespondenz Max Webers 1909–1910 vertieft und verdeutlicht das Bild seiner Persönlichen und seiner wissenschaftlichen Entwicklung und seiner öffentlichen wissenschaftlichen Tätigkeit. Damit gewährt der Band zugleich tiefe Einblicke in die Entwicklung der Sozial- und Kulturwissenschaften Deutschlands. Im Mittelpunkt der umfangreichen Korrespondenzen stehen zwei zentrale Gegenstandsbereiche: Die Gründung der Deutschen Gesellschaft für Soziologie und die konzeptionelle und organisatorische Vorbereitung des Grundrisses der Sozialökonomik.
Aber auch weniger beachtete Züge werden deutlich: Briefe an seine Schwester Lili Schäfer, an Friedrich Gundolf, Karl Vossler und an viele andere stellen Max Weber mit Äußerungen über Dante und Shakespeare, über Borchardt, George und Rilke als einen hervorragenden und scharf urteilenden Kenner der Weltliteratur und der literarischen Moderne vor.
Personen

Max Weber Geboren 1864 in Erfurt; Studium der Jurisprudenz, Geschichte, Nationalökonomie und Philosophie in Heidelberg, Berlin und Göttingen; 1889 Promotion über die Geschichte der Handelsgesellschaften im Mittelalter; 1891 Habilitationsschrift über Römische Agrargeschichte; Ordinarius für Nationalökonomie in Freiburg (ab 1894) und Heidelberg (ab 1897); Mitherausgeber des Archiv für Sozialwissenschaft und Sozialpolitik und Redakteur des Grundriß der Sozialökonomik; umfassende Beiträge zur Methodologie der Sozialwissenschaften, zur Politik des deutschen Kaiserreichs, zu Wirtschaft, Politik, Religion, Recht und Kunst in universalgeschichtlicher Perspektive; nach langem, krankheitsbedingtem Interim schließlich Professor für Gesellschaftswissenschaft, Wirtschaftsgeschichte und Nationalökonomie in München (ab 1919); gestorben 1920 in München.

M. Rainer Lepsius (1928–2014) Dr. Dr. h. c., zuletzt Professor emeritus für Soziologie an der Universität Heidelberg; Mitherausgeber der Max Weber-Gesamtausgabe; Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, korrespondierendes Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und außerordentliches Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.

Wolfgang J. Mommsen 1968–96 Professor für Mittlere und Neuere Geschichte an der Universität Düsseldorf; 1977–85 Direktor des Deutschen Historischen Instituts in London; 1988–92 Vorsitzender des Verbandes der Historiker Deutschlands; 1976–2004 Mitherausgeber der Max Weber-Gesamtausgabe.

Birgit Rudhard Keine biographischen Informationen verfügbar.

Manfred Schön ist Mitarbeiter der Max Weber Arbeitsstelle Düsseldorf der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.

Rezensionen

Folgende Rezensionen sind bekannt:

In: Annales Histoire Sciences Sociales — 1998, Heft 2, S. 403–406 (Hinnerk Bruhns)
In: Annales Histoire Sciences Sociales — (1998), Nr. 2, S. 403--407 (Dr. Hinnerk Bruhns)
In: Bundeszentrale f.politische Bildung — 1 (1996)-115 (Prof.Dr.Ch. Hacke)
In: Diritto e Cultura — 2001, H.1, S. 219f (Vincenzo Bianco)
In: Contemporary Sociology — Jg. 25, (1996), Nr. 4, S. 469–471
In: Max Weber Studies — Vol.1 (2000) Nr.1, S. 115ff. (Sam Whimster)
In: Frankfurter Rundschau — Nr. 222 vom 23.9.95, S. ZB 4 (Andreas Anter)
In: Bijdragen — Jg. 58, (1997), Nr. 2, S. 233–234 (Arie L. Molendijk)
In: FAZ – Redaktion NSB — 11.4.1995, Nr. 86, S.L24 (Wilhelm Hennis)
In: Das Historisch-Politische Buch — Jg. 44, (1996), Nr. 3+4, S. 160/2x (Gregor Schöllgen)
In: Politische Vierteljahresschrift — Jg. 37, (1996), Nr. 1, S. 141–152 (Prof Dr Dirk Käsler)
In: Soziologische Revue — Jg. 19, (1996), S. 207–208 (Günther Roth)