Die coniunctio in testamentarischen Verfügungen des klassischen römischen Rechts 978-3-16-152689-3 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Susanne Lösch

Die coniunctio in testamentarischen Verfügungen des klassischen römischen Rechts

2014. XI, 157 Seiten.

Ius Romanum 2

49,00 €
fadengeheftete Broschur
ISBN 978-3-16-152689-3
lieferbar
Susanne Lösch untersucht, unter welchen Voraussetzungen im klassischen römischen Recht eine vom Erblasser durch eine testamentarische Verfügung geschaffene Verbindung von einzelnen Erben oder Vermächtnisnehmern als coniunctio bezeichnet wurde und welche Rechtsfolgen hiermit verbunden waren.
Der Begriff coniunctio umschreibt in den erbrechtlichen Quellen meist eine vom Erblasser durch eine testamentarische Verfügung geschaffene Verbindung von einzelnen Erben oder Vermächtnisnehmern. Hierbei finden sich vor allem in Bezug auf anwachsungsrechtliche Fallgestaltungen unterschiedliche Aussagen zu der Frage, mit welchen Mitteln der Erblasser die coniunctio herstellen kann. Susanne Lösch untersucht daher durch ausführliche Exegesen, unter welchen Voraussetzungen eine Einsetzung in einem Testament als coniunctim zu bezeichnen ist. Den Schwerpunkt der Arbeit bildet dabei die Herausarbeitung der Problematik, dass der Begriff coniunctio von den klassischen Juristen einerseits zur Umschreibung der Tatbestandsvoraussetzungen der Anwachsung verwendet, andererseits aber auch für Fallkonstellationen gebraucht wurde, in denen er nicht zwingend die Rechtsfolge der Anwachsung herbeiführen musste.
Personen

Susanne Lösch Geboren 1978; Studium der Rechtswissenschaft an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg; Referendariat am Landgericht Heidelberg; Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für geschichtliche Rechtswissenschaft, Romanistische Abteilung, Universität Heidelberg; Forschungsaufenthalt an der Universität Siena, Italien; seit 2009 Tätigkeit als Rechtsanwältin; 2012 Promotion.

Rezensionen

Folgende Rezensionen sind bekannt:

In: Legal Roots — 2015, 410–423 (Tommaso Beggio)
In: Journal on Europ. History of Law — 2015, 173–176 (Stefano Barbati)