Der Unterlassungsanspruch als Rechtsbehelf 978-3-16-155226-7 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Franz Hofmann

Der Unterlassungsanspruch als Rechtsbehelf

2017. XXIV, 540 Seiten.
erscheint im Oktober

Jus Privatum 218

109,00 €
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ISBN 978-3-16-155226-7
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Kann die Durchsetzung von Rechten privatrechtsübergreifend als eigenständiger Problemkreis analysiert werden? Durch die kategoriale Unterscheidung von Stamm-und Rechtsfolgenrechten versucht Franz Hofmann nicht nur die Rolle des 'Rechtsbehelfs Unterlassen' zu ergründen, sondern zugleich einen Grundstein für ein deutsches 'Law of Remedies' zu legen.
Sind Ansprüche mit ihnen zugrunde liegenden Rechten untrennbar verwoben oder können Rechtsfolgen einer isolierten Analyse zugeführt werden? Inspiriert vom anglo-amerikanischen Rechtskreis und unter Berücksichtigung der unionsrechtlichen Rechtsentwicklung interpretiert Franz Hofmann das deutsche Anspruchssystem als Rechtsbehelfssystem. Stammrechte und Rechtsfolgenrechte zu deren Durchsetzung werden kategorial unterschieden; die Rechtsdurchsetzung wird als selbständiger Problemkreis verstanden. Vor diesem Hintergrund analysiert der Autor konkret Funktion und 'Anatomie' des 'Rechtsbehelfs Unterlassen'. Während Unterlassungsansprüche privatrechtsübergreifend eine einheitliche Grundstruktur aufweisen, bedarf ihr Einsatz zur Rechtsverwirklichung einer differenzierten Beurteilung.
Personen

Franz Hofmann Geboren 1981; Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Bayreuth und Cambridge (2009 LL.M.); 2009 Promotion, Universität Bayreuth; 2011 Zweites Juristisches Staatsexamen; 2016 Habilitation, Ludwig-Maximilians-Universität München; seit November 2016 Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Recht des Geistigen Eigentums und Technikrecht an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg.

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