Der Rechtsstatus des Kriegsgefangenen im bewaffneten Konflikt 978-3-16-155296-0 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Markus Stuke

Der Rechtsstatus des Kriegsgefangenen im bewaffneten Konflikt

Historische Entwicklung und geltendes Recht

2017. XXIX, 523 Seiten.

Jus Internationale et Europaeum 130

99,00 €
fadengeheftete Broschur
ISBN 978-3-16-155296-0
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Markus Stuke zeichnet den Schutzstatus des Kriegsgefangenen in seiner rechtshistorischen Entwicklung und im geltenden Recht nach. Er zeigt Kontinuitäten und Diskontinuitäten auf und legt die Entwicklungsfaktoren des Kriegsgefangenenstatus von der Antike bis zur III. Genfer Konvention von 1949 dar. Die Vorschriften des Abkommens werden systematisiert, im Detail untersucht und kritisch hinterfragt.
Der Status des Kriegsgefangenen zählt zu den ältesten Instituten des Völkerrechts. Mit der Debatte um das US-amerikanische Lager in Guantánamo, die Behandlung der Gefangenen in dem Bagdader Militärgefängnis Abu Ghraib oder die Bildberichterstattung über den ehemaligen irakischen Staatspräsidenten Saddam Hussein ist das Kriegsgefangenenrecht auch im 21. Jahrhundert präsent. Ausgehend von den Völkern der Antike zeichnet Markus Stuke den Schutzstatus des Kriegsgefangenen in seiner rechtshistorischen Entwicklung und im geltenden Recht nach. Die Vorschriften der III. Genfer Konvention von 1949 werden systematisiert, im Detail untersucht und im Lichte aktueller Herausforderungen geprüft. Die Frage nach der Schutzrichtung der Konventionsbestimmungen, ihrem Verhältnis zu den allgemeinen Menschenrechten sowie dem Bestehen individueller Schadensersatzansprüche ordnet das Kriegsgefangenenrecht in die Grundstrukturen des modernen Völkerrechts ein.

Die Arbeit wurde vom Fachbereich Rechtswissenschaften der Universität Osnabrück am 7. Juli 2017 mit dem Wissenschaftspreis der Juristischen Gesellschaft Osnabrück-Emsland ausgezeichnet.
Personen

Markus Stuke Geboren 1988; Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Osnabrück; 2013 Erste Juristische Prüfung; 2013–16 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Osnabrück (Lehrstuhl Prof. Dr. Dörr, LL.M.), anschließend Lehrbeauftragter; 2016 Promotion; seit Juni 2016 Rechtsreferendar im Bezirk des OLG Oldenburg.

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