Anter, Andreas Die Macht der Ordnung. Aspekte einer Grundkategorie des Politischen 2., überarb. A. 2007. XII, 321 Seiten.
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Andreas AnterDie Macht der OrdnungAspekte einer Grundkategorie des Politischen Worauf beruht die Existenz einer Ordnung? Andreas Anter nimmt diese Kernfrage der Politikwissenschaft systematisch und ideengeschichtlich in den Blick, zeigt die vielgestaltigen Phänomene der Ordnung und erschließt die disparaten Ordnungsdiskurse der Moderne. Ob bei Hobbes oder Tocqueville, Max Weber oder Carl Schmitt, Walter Eucken oder Eric Voegelin - die Ordnungsfrage wurde denkbar unterschiedlich beantwortet. Sie bleibt unvermindert aktuell, da jede Ordnung stets neuen Zerfallsprozessen ausgesetzt ist. Der Autor zeigt, daß Ordnungen durch Grenzziehungen entstehen, und er demonstriert eine grundlegende Paradoxie: daß jede Ordnung Unordnung zulassen muß, um sich selbst zu behaupten.
Aus Rezensionen: "Anters im Detail gelehrte, durchaus brillante und immer nüchter-objektivierende Studie ... bietet der gegenwärtigen politischen Philosophie eine hervorragende Gelegenheit, im Hinblick auf die Rekonstruktion sozialer Ordnung und politischer Anthrpologie ihre Konzepte zu überprüfen. " Gerald Hartung in Deutsche Zeitschrift für Philosophie 54 (2006), S. 954-957
"Eine äußerst informative tour d'horizon durch die Geschichte abendländischer Ordnungsmodelle." Ludger Heidbrink, Neue Zürcher Zeitung, 29.3.2005, S. 28
"Diese Ausführungen sind von besonderem Wert, weil sie durchaus als Prolegomena einer allgemeinen Theorie der Ordnung und der Ordnungsbildung gelesen werden können." Josef Franz Lindner, Politische Studien 399 (2005), S. 117ff.
"Die Macht der Ordnung ist ein provozierendes Buch. Gut, daß es geschrieben worden ist." Daniel Hildebrand, Das Historisch-Politische Buch 6 (2005), S. 640f.
"A clear, enlightening and substantial treatment, ... highlysophisticated and persuasive, ... an impressive book." Gianfranco Poggi, Max Weber Studies, Vol. 8 (2008), S. 247-249
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