|
Byron, John Slavery Metaphors in Early Judaism and Pauline Christianity. A Traditio-Historical and Exegetical Examination 2003. XI, 304 Seiten. WUNT II 162
|
John ByronSlavery Metaphors in Early Judaism and Pauline ChristianityA Traditio-Historical and Exegetical Examination [Die Sklaverei-Metaphorik im frühen Judentum und im paulinischen Christentum.]Veröffentlicht auf Englisch. John Byron untersucht die Verwendung von Metaphern aus dem Bereich der Sklaverei in den Briefen des Paulus. Dabei deutet er diese Metaphern eher vor dem Hintergrund des jüdischen Erbes des Apostels als vor dem der griechisch-römischen Sklaverei. Ein Sklave Gottes zu sein war eine Tradition im frühen Judentum, die sich aus dem Erlebnis des Exodus entwickelte und in der Geschichte des Judentums immer wieder neu interpretiert wurde. Juden grenzten sich durch ihre Identität als Sklaven Gottes von Nicht-Juden ab und zogen aus dieser Identität Schlüsse auf das von ihnen geforderte Verhalten in Situationen tatsächlicher Sklaverei. Hier diente vor allem Joseph als Vorbild.Paulus leitet aus diesem Erbe die Erkenntnis ab, daß Christen Sklaven Gottes sind. Er interpretiert den Weg vom Sklaven der Sünde zum Sklaven Gottes als zweiten Exodus: über die Identität als folgsamer Sklave Christi wird der gläubige Christ zum Sklaven Gottes.
|