Angehrn, Emil Sinn und Nicht-Sinn. Das Verstehen des Menschen 2010. IX, 405 Seiten. PhU 25
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Emil AngehrnSinn und Nicht-SinnDas Verstehen des Menschen Verstehen ist eine Auseinandersetzung mit dem, was wir nicht verstehen, ein Sich-Abarbeiten an den Grenzen des Sinns. Die Vermessung des Raums des Verstehens orientiert sich an drei Leitfragen. Zum einen fragt sie nach den Gegenständen und Formen des Verstehens. Sie fragt danach, inwiefern Sprache die Grundlage von Sinn und Verstehen bildet - oder auch außersprachliche Äußerungen (Gesten, Bilder, Musik) einen verstehbaren Sinn haben. Zum anderen untersucht sie die Formen, in denen uns das Andere des Sinns begegnet: als Nichtsinnhaftes und Fremdes, als Unverständliches, Sinnloses und Widersinn. Schließlich geht es um das Wechselverhältnis zwischen Verstehen und Sichverstehen. Der Mensch ist nicht nur das verstehende, sondern das sich über sich selbst verständigende Wesen, das auch im Verstehen seiner selbst mit Lücken des Sinns und Grenzen des Verstehens konfrontiert ist. Inhaltsübersicht: Einleitung Drei Leitfragen - Die Idee einer negativen Hermeneutik des Selbst I: Der Raum des Verstehens Der Begriff des Sinns - Die Differenz des Verstehens - Der Ort des Sinns - Die Welt des Lebens - Der Sinn des Leibes: Inkarnierter Sinn - Sprache und Sinn - Außersprachlicher Sinn - Die kulturelle Welt II: Grenzen des Verstehens Der Sinn und sein Anderes - Das Sinnfremde: Sinnhafter und nicht-sinnhafter Weltbezug - Das Unverständliche: Verdeckter und verzerrter Sinn - Widersinn und Negativität III: Das Verstehen des Menschen Die Frage nach dem Menschen - Hermeneutik des Selbst - Negative Anthropologie und Hermeneutik
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