Max Weber-Gesantausgabe (MWG)
Reviews
Zu Band I/1: Zur Geschichte der Handelsgesellschaften im Mittelalter. Schriften 1889–1894
sowie zu
Band III/1 Allgemeine („theoretische“) Nationalökonomie. Vorlesungen 1894–1898
Nicht nur, dass die Handschrift Max Webers eine unzumutbare Herausforderung darstellt, auch die letztendliche Gestaltung dieses Bandes repräsentiert eine Leistung, die nicht hoch genug eingeschätzt werden kann, und für deren Endergebnis zudem auf die selbstlose Arbeit von Knut Borchardt hinzuweisen ist, ohne den das von Mommsen hinterlassene Fragment nicht in die nun vollendete Form gefügt worden wäre. Die internationale Max-Weber-Forschung hat zu danken.
Die ungekürzte Rezension von Dirk Kaesler finden Sie auf http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=13922 (03/2010)
Zu Band I/1: Zur Geschichte der Handelsgesellschaften im Mittelalter. Schriften 1889–189
"Die Edition der Handelsgesellschaften leistet mit ihrer reichen Kommentierung, ihren erhellenden rechtsgeschichtlichen Ausführungen zu den romanistischen und germanistischen Traditionen des zeitgenössischen Privatrechts, insbesondere zur Stellung von Webers Doktorvater Goldschmidt im zeitgenössischen Handelsrecht, einen wichtigen Beitrag zum Verständnis der rechtswissenschaftlichen Anfänge Webers."
Andreas Anter in Rechtsgeschichte 2010, Heft 17, S. 215-219
Zu Band I/6: Zur Sozial- und Wirtschaftsgeschichte des Altertums
Die sorgfältige Edition kann nicht anders als vorbildlich bezeichnet werden; sie läßt keinen vernünftigen Wunsch offen. [...] Daß sich dieses Land ein Unternehmen wie die MWG leistet und es auf diesem Niveau vorangetrieben wird, sollte Anlaß zum Stolz sein.
Uwe Walter in Geschichte, Politik und ihre Didaktik 35 (2007), S. 305-307
Zu Band I/22,4: Wirtschaft und Gesellschaft; Teilband 4: Herrschaft
Eine Rückkehr ist zu feiern, triumphal und melancholisch zugleich. Mit dem vierten Teilband von Max Webers "Wirtschaft und Gesellschaft" liegt innerhalb der Max-Weber-Gesamtausgabe der wichtigste Teil eines unabgeschlossenen Riesenwerks vor: der zur Herrschaftssoziologie. Triumphal ist diese Edition, weil sie auf 1000 Seiten endlich eine historisch-kritische Edition zu diesem zentralen Thema der Weberschen Soziologie liefert. Melancholisch stimmt sie, weil sie den Abschied von der Illusion eines zusammenhängenden Werkes unwiderruflich macht.
Bernhard Schulz in Der Tagesspiegel 15. Januar 2006, S. 28
Zu Band II/9: Briefe 1915-1917
Sicher aber ist, dass die von Birgit Rudhard und Manfred Schön erarbeiteten Anmerkungen und Kommentare, Register und Verzeichnisse einen substantiellen Beitrag nicht nur zur Bibliographie des Mannes, sondern auch zum politischen und gesellschaftlichen, kulturellen und wissenschaftlichen Bild des Kaiserreichs in seinen letzten Jahren liefern.
Gregor Schöllgen in Süddeutsche Zeitung 22./23. November 2008, S. 17
"Der Band ist ein Triumph deutscher Editionskunst."
Justin Stagl in Sociologia Internationalis 46 (2008), S. 270-271
"In editorischer Hinsicht genügt auch dieser Band der MWG höchsten Ansprüchen. Die von Birgit Rudhard und Manfred Schön erarbeiteten Anmerkungen und Kommentare, Register und Verzeichnisse liefern zudem einen substantiellen Beitrag nicht nur zur Biographie des Mannes, sondern auch zum politischen und gesellschaftlichen, kulturellen und wissenschaftlichen Bild des Kaiserreichs in seinen letzten Jahren."
Gregor Schöllgen in Historische Zeitschrift 290 (2010), S. 843-84
"Die Briefe sind für jeden, der sich mit Webers Werk beschäftigt, von Bedeutung."
Andreas Anter in Rechtsgeschichte 2010, Heft 17, S. 215-219
Zu Band III/4: Arbeiterfrage und Arbeiterbewegung und III/7: Allgemeine Staatslehre und Politik (Staatssoziologie)
"Außer Frage steht, dass Gangolf Hübinger wie auch Rita Aldenhoff-Hübinger und ihre jeweiligen Mitarbeiter handwerklich und wissenschaftlich hervorragende Arbeit geleistet haben."
Gregor Schöllgen in Historische Zeitschrift 291 (2010), S. 749-751










