Wirtschaftswissenschaftliches Seminar Ottobeuren
Herausgegeben von Wolfgang Franz, Hans-Jürgen Ramser und Manfred Stadler
Das Wirtschaftswissenschaftliche Seminar Ottobeuren ist eine dreitägige, im September jeden Jahres stattfindende internationale Tagung zu wechselnden ökonomischen Fragestellungen. Seit fast 40 Jahren trifft sich ein kleiner Kreis von nicht mehr als 30 Experten für das ausgewählte Forschungsgebiet im Kloster Ottobeuren zu einem intensiven Austausch über die jeweilige Thematik.
Neue theoretische Ansätze werden diskutiert, neue empirische Befunde vorgestellt und wirtschaftspolitische Schlussfolgerungen erörtert. So bildet die themenspezifische Zusammenarbeit von Ökonomen, die der Theorie, der Empirie und der Politik zuneigen, ein charakteristisches Merkmal dieses Seminars, für dessen Erfolg entscheidend das Zustandekommen eines möglichst angeregten Diskussionsstils ist, mit dem Ziel des kreativen Diskurses, der Verfertigung der Gedanken beim Reden (Kleist).
Das Thema des Seminars, das wissenschaftlich und wirtschaftspolitisch tragfähig, relevant und aktuell sein sollte, wird von der wissenschaftlichen Leitung ggf. unter Mitwirkung eines themenspezifisch ausgewiesenen Fachkollegen mit einem Vorlauf von etwa einem Jahr festgelegt und strukturiert. Wissenschaftler mit einschlägiger Expertise werden um die Übernahme eines Referats oder eines Korreferates gebeten. Nach Einarbeitung der Diskussionsergebnisse werden die Beiträge anschließend einem internen Referee-Prozess unterzogen, ehe sie mit den entsprechenden Korreferaten im jährlich erscheinenden Tagungsband bei Mohr Siebeck, Tübingen, publiziert werden.
Die Schriftleitung liegt am Lehrstuhl von Prof. Dr. Manfred Stadler (Tübingen).
ISSN: 0340-7187 - Zitiervorschlag: WSO











